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Edward de Bono

Kreativer Denker, Business-Guru

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Biografie

Edward de Bono wird von vielen als führender Experte auf dem Gebiet des kreativen Denkens, der Innovation und des Direktunterrichts des "Denkens als Fertigkeit" angesehen. Er ist berühmt für die Entwicklung seiner Six Thinking Hats® Technik (6 Denkhüte) und seines Direct Attention Thinking Tools™ (D.A.T.T.™) Rahmenkonzepts.

Edward de Bono ist der Begründer des Konzepts – und der formellen Werkzeuge – des lateralen Denkens, das inzwischen in unsere Sprache und sogar in die Oxford Dictionary eingegangen ist.

Dr. de Bono wurde in Malta geboren. Er war ein Rhodes Scholar in
Oxford, hat einen M.A. in Psychologie und Physiologie von Oxford,
einen Dr. phil in Medizin, hat in Cambridge promoviert, einen Dr. des (Doktor des Designs) vom Royal Melbourne Institute of Technology,
einen Dr. jur von Dundee. Er ist Professor an den Universitäten von
Malta, Pretoria, Dublin City University und der University of Central
England. Die New University of Advancing Technology in Phoenix, Arizona, ernannte Dr. de Bono im Mai 2005 zum Da Vinci Professor of Thinking.

Seine Methoden und seine Arbeit konzentrieren sich auf die Elemente, die eine Wahrnehmung ausmachen und die formelle Erstellung und Anwendung eines Rahmenkonzepts, das gebraucht wird, um innovativ und kreativ zu handeln. Man könnte sagen, dass alle Arbeit, die sich in jüngster Zeit (den letzten dreißig Jahren) mit dem Denkprozess, der Kreativität, Innovation und Rahmenkonzepten jenseits von "X-Storming" befasste, ihren Ursprung in Edward de Bonos Arbeit hat.

Während Rene Descartes die Idee des "cogito ergo sum" (ich denke, daher bin ich) vorlegte, schlug Edward de Bono vor "ago ergo erigo" (ich handle, also stelle ich her/handle ich). Es reicht nicht aus, zu sitzen (zu reden) und zu denken: Tätigkeit, zusammen mit einem absichtlichen, zielgerichteten Denkprozess, wird benötigt, um konstruktiv auf Ziele und Änderungen zuzugehen.

Er hat 70 Bücher geschrieben, die in 40 Sprachen übersetzt wurden, und hat Vorträge in 58 Ländern gehalten.

Seine Methoden sind heutzutage in den Schullehrplänen vieler Länder vorgeschrieben und werden in vielen anderen Ländern benutzt. Zu diesen Ländern gehören: Australien, Neuseeland, Kanada, Argentinien, GB, Italien, Vereinigte Arabische Emirate, Irland, Spanien, Portugal, die baltischen Staaten, Schweden, Dänemark, Norwegen, Singapur, Malaysia, India, China, USA und Russland. Seine Methoden sind in allen Schulen Venezuelas obligatorisch. In Malta gibt es einen Modell-Schaukasten für die de Bono Denkwerkzeuge im nationalen Ausbildungsministerium.

Dr. de Bonos Arbeit besticht durch seine Unkompliziertheit und seine
Praktikabilität. Sie kann für Vierjährige genau so eingesetzt werden wie für Topmanager; von jungen Menschen mit Down-Syndrom genau so wie von Nobelpreisträgern.

Viele Unternehmen haben sich seines Denkunterrichts bedient: Boeing, BT (GB), Nokia (Finnland), Mondadori (Italien), Sanofi (Frankreich), Rolex (Schweiz), Total (Frankreich), Siemens (Deutschland), 3M (Deutschland), Ericsson (Schweden), NTT (Japan), GM, Kraft (Schweiz), Nestle (Schweiz), Bouygues Construction (Frankreich), Bosch (Deutschland), Goldman Sachs, Ernst & Young und viele andere.

Dr. de Bono betätigt sich als Berater für verschiedene Regierungen, Städte, Regionalregierungen und weltweit tätige Organisationen, wo er sich auf übergeordneter Ebene mit den verschiedensten Themen auseinandersetzt, einschließlich Wirtschaft, Arbeitslosigkeit, Sozialpolitik, Rückfälligkeit, Renten, Gesundheitsfürsorge, Finanzen, Transport, Ausbildung, Konfliktlösung, Rechtsprozesse, Foresight-/Szenarioplanung usw.

Dr. de Bono war Chairman of the Council of Young Enterprise Europe, das 1,5 Mio. junge Leute aus Europa, Israel und Russland als Mitglieder hatte, die Kleinstbetriebe gründeten, während sie noch in der Schule waren.

Dr. de Bono gründete das World Centre for New Thinking, das als Plattform und Kanal dient, neue Denkweisen aus allen Quellen ans Licht zu bringen. Es geht demokratischen Staaten und anderen repräsentativen Organisationen "gegen den Strich" neue Ideen zu unterbreiten. "Neue Ideen" repräsentieren per Definition nicht das bestehende Denken. Daher sind sie hoch riskant. Solche Organisationen können sicherlich neue Ideen haben, können es aber nicht riskieren, sie zu unterbreiten. Das World Centre hat daher das erklärte Ziel, sich unmittelbar auf neue Ideen und Möglichkeiten zu konzentrieren: "Hypothesenentwicklung".

Publikationen
  • Bild THINK
  • Bild Neue Denkschule
  • Bild Six Hats
  • Bild Beautiful Mind
Video & Audio
  • Edward de Bono on Creative Thinking
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