Ein echtes “Alpha-Tier”, das ist René C. Jäggi nach eigenem Bekunden. Der Schweizer war Vorstandsvorsitzender beim Schweizer Erstliga-Club FC Basel (1996 - 2002), aussererdem erfolgreicher Präsident des Organisationskommitées der Judo-Weltmeisterschaft 2002 in Basel. Während der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 war René C. Jäggi als OK-Chef für die Stadt Kaiserslautern zuständig.
Der Vollblut-Unternehmer springt am liebsten dann ein, wenn andere schon längst aufgegeben haben und keine Perspektiven mehr sehen. Der zweifache Familienvater sanierte in den letzten Jahrzehnten diverse marode Unternehmen. Erfahrung sammelte er bei W.R. Grace Chemical (Zürich), R.J. Reynolds (Genf), Duracell AG/Dart & Kraft (Basel, Köln, London, USA und Japan/1973 - 86).
So verglich ihn das deutsche Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” (39/2002) mit dem legendären US-amerikanischen “Feuer-Springer” Red Adair. An Krisenherden gewissermassen einzuschweben, das ist Jäggis professionelles Elixier.
Jäggi gilt als Vaterfigur des Basler Fussballwunders, reaktivierte in
unmissverständlicher Manier den Verein Kaiserslautern, der am Rande des wirtschaftlichen Abgrunds stand. Jäggi will immer die Richtung bestimmen, das war schon in der Schule am Institut Minerva, an der Universität Basel beim Sportstudium und an der Hochschule St. Gallen beim Studium System Marketing so, auch das gibt Jäggi offen zu. Anders war es auch nicht bei ADIDAS AG (Herzogenaurach), wo er als Vorstandsmitglied Marketing
und fünf Jahre als Vorstandsvorsitzender weltweit (1986 - 92) wirkte.
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