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David Blanchflower

Internationaler Business- und Finanzexperte, Keynote Speaker zu Wirtschafts- und Finanzfragen

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Biografie

David Blanchflower ist ein tonangebender, gut dokumentierter Keynote-Speaker zu Business- und Wirtschaftsfragen. Er war Mitglied des Finanzpolitischen Ausschusses der Bank of England und schreibt Wirtschaftskolumnen für den Independent.

2001 wurde David Blanchflower als Bruce V. Rauner Professor of Economics ans Dartmouth College berufen. Von 2006 bis 2009 war er Mitglied des Finanzpolitischen Ausschusses der Bank of England. Der Daily Telegraph ernannte Blanchflower bei den «Great Britons of 2008 Awards» zur «Business-Person des Jahres».

Blanchflower kam 1989 als Assistenzprofessor aus Grossbritannien ans Dartmouth College (USA). In der Folge wurde er zum ordentlichen Professor befördert, Vorsitzender der Wirtschaftsabteilung und Vizedekan der Fakultät für Sozialwissenschaften.

Zuvor war Blanchflower Forschungsbeauftragter an der University of Warwick und Lektor (Assistenzprofessor) an der University of Surrey, beide in UK. Heute ist er Research Associate beim National Bureau of Economic Research (NBER) in Cambridge, Massachusetts, USA, und Research Fellow am Zentrum für Wirtschaftsforschung (CESifo) der Universität München sowie am Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) der Universität Bonn. Kürzlich wurde er am IZA zum Programmdirektor ernannt.

Blanchflower arbeitete auch in einer aus drei ausländischen Experten bestehenden Kommission, die von der schwedischen Regierung beauftragt wurde, die Funktionsweise des schwedischen Arbeitsmarktes zu untersuchen. Bei zahlreichen Gelegenheiten beriet er Ausschüsse im britischen Unterhaus und Oberhaus, die Gruppe der Wirtschaftsberater der US-Behörde Congressional Budget Office, die House and Senate Committees im US-Bundesstaat Maryland und den Chicago City Council. Er sagte auch wiederholt als Experte vor Gericht aus.

Zu Blanchflowers Forschungsarbeiten gehören Arbeitsmarktstudien für das Britische Arbeitsministerium und das Umweltministerium, für das US-Arbeitsministerium, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in Genf. In den USA war er zudem als Berater für Vergütungsbedingungen von Führungskräften tätig: bei der Farm Credit Administration (Aufsichtsbehörde des Agrarkreditwesens) und dem Vorstand der Federal Reserve (US-Notenbank). Auch zahlreiche Firmen des Privatsektors beriet er zu Arbeitsmarktfragen: Microsoft und Visa in den USA, London Electricity und Tesco in UK. Für die US Federal Trade Deficit Review Commission war er als Konsulent zu den Auswirkungen der Globalisierung auf die US-Wirtschaft tätig.

Blanchflower hat einen Bachelor in Wirtschaft der University of Leicester, England, einen Master in Science der University of Wales und ein Nachdiplom für Didaktik der University of Birmingham, England. Er unterrichtete fünf Jahre an Schulen und Colleges, bevor er an die Universität zurückkehrte, um sein Studium fortzusetzen. Er besitzt einen PhD der University of London. Das Dartmouth College verlieh ihm einen Ehren-Mastertitel, zudem ist er Ehrenmitglied der akademischen Gesellschaft Phi Beta Kappa in Anerkennung seiner «hohen Errungenschaften im liberalen Gelehrtentum».

Zusätzlich wurde er von seiner Alma Mater, der University of Leicester, mit einem Ehrendoktortitel (D.Litt.) für «Dienste zugunsten der Wirtschaft» bedacht. 2009 erhielt er den Ehrendoktortitel für Wissenschaft (D.Sc.) der Queen Mary University of London.

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