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Miguel A. Fernandez Ordonez

Präsident der Spanischen Nationalbank (2006-2012)

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Biografie

Miguel A. Fernández Ordóñez ist eine Schlüsselfigur der jüngeren spanischen Wirtschaftspolitik. Seine Laufbahn spricht für sich: Er war unter anderem Präsident der spanischen Nationalbank, Präsident der Nationalen Kommission für das Stromsystem (der Vorgängerin der heutigen Nationalen Energiekommission), Präsident des spanischen Wettbewerbsgerichts und dreimal Staatssekretär (für Wirtschaft, Arbeit, Finanzen und Haushalt).

Fernández Ordóñez verfügt ausserdem über bedeutende internationale Erfahrungen. Er war Mitglied des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB), des Forums für Finanzmarktstabilität, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Seine Tätigkeiten beschränkten sich jedoch nicht auf den öffentlichen Bereich, er war auch als Berater für Unternehmen wie Ernst & Young und Coca-Cola tätig. Zudem erwies er sich als einflussreicher Wirtschaftskommentator, sei es in seinen Kolumnen in der spanischen Tageszeitung El País oder in seinen Kommentaren im spanischen Radiosender SER.

"Spaniens grösstes Problem ist, dass es keine Fortschritte in ,Flexicurity’ macht."

Fernández Ordóñez kennt somit alle Facetten der Wirtschaftswelt: die nationale und globale, die finanzielle und produktive, die theoretische und positivistische, die institutionelle und ideologische.

Während seiner gesamten aktiven Zeit war er entweder an vorderster Front oder eine führende Kraft bei Ereignissen, die das Wirtschaftspanorama in Spanien und der Welt von Grund auf erschütterten: Spaniens Beitritt zur Europäischen Union, die Schaffung des Euro, die internationale Finanzkrise von 2007 und die Umstrukturierung der Nationalbank.

Diese weitreichenden Erfahrungen und seine ausgezeichneten Rednerqualitäten machen ihn zu einem herausragenden Kommunikator. In seinen Referaten konzentriert er sich hauptsächlich auf drei Themen, die ihn in beruflicher Hinsicht besonders bewegen:

• Regulierung und Beaufsichtigung der Finanzmärkte: Seine Erfahrung als Präsident der spanischen Nationalbank und seine Mitwirkung in Organisationen wie EZB, Weltbank und IWF berechtigen ihn dazu, sich über diese Schlüsselfrage für die Zukunft der Weltwirtschaft Gedanken zu machen.

• Die Korrektur ökonomischer Strukturen: In der Überzeugung, dass Strukturreformen eng an die Realität eines jedes Landes angebunden sein sollten und somit keine Wirtschaftsformel Universalcharakter hat, bietet Fernández Ordóñez eine tiefgreifende Analyse verschiedener Szenarien und Lösungen für Spanien und die Welt.

• Liberalisierung und Wettbewerb: Die Themen, denen Fernández Ordóñez in seiner ökonomischen Vision die grösste Bedeutung beimisst, sind die Liberalisierungsmethoden im 21. Jahrhundert, das wandelbare Konzept des Oligopols und die Notwendigkeit, Märkte für den Wettbewerb zu öffnen.

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