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Richard C. Schneider

ARD-Chefkorrespondent & Büroleiter Tel Aviv
Journalist & Autor

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Biografie

Richard C. Schneider - ARD-Chefkorrespondent & Büroleiter in Tel Aviv, Israel

Seine aktuellen Vortragsthemen:
1.) Das Hightech-Wunder Israel. Welche Voraussetzungen haben Israel zur Start-Up Nation gemacht? Was kann Europa daraus lernen?
2.) Die Zwei-Staaten-Lösung - Eine Illusion oder mögliche Realität?
3.) Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und die möglichen Konsequenzen für Europa (IS, Syrien, Iran, Ägypten, Israel-Palästina)
4.) Was ist Demokratie? Über ein Interpretationsproblem Europas. Können Länder wie Israel, Indien etc. demokratisch sein, obwohl sie anders funktionieren als die europäischen Demokratien?

Richard C. Schneider, geboren 1957 als Kind ungarischer Holocaust-Überlebender, ist seit 2006 Studioleiter und Chefkorrespondent der ARD in Tel Aviv, verantwortlich für Israel, die Palästinensischen Gebiete und Zypern.

Nach dem Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte arbeitete er 10 Jahre am Theater als Regieassistent, Dramaturg und Regisseur in Amsterdam, Bonn, München und Wien, ehe er sich dem Journalismus widmete.

Seit 1989 arbeitet Schneider für das ARD Fernsehen und verfaßte daneben regelmäßig Beiträge für Printmedien (vor allem "Die Zeit" und "Süddeutsche Zeitung") und Hörfunk. In seiner TV-Arbeit konzentrierte er sich neben der Aktualität vor allem auf Reportagen und Dokumentationen aus Europa, Nahost und USA.

Schneider ist Autor von zahlreichen Büchern zu Nahost und zum deutsch-jüdischen Verhältnis, z.B.:
"Wer hat Schuld? Wer hat Recht?", 2007
"Wir sind da! Die Geschichte der Juden in Nachkriegsdeutschland", 2000
"Israel am Wendepunkt. Von der Demokratie zum Fundamentalismus?", 1998
"Zwischenwelten, ein jüdisches Leben im heutigen Deutschland",1994

Derzeit schreibt Schneider ein neues Buch über die Krise der israelischen Gesellschaft mit dem Arbeitstitel "Gaza und kein Ende".

Seit 5 Jahren hat Schneider ein eigenes Videoblog auf "tagesschau.de" mit dem Titel: "Zwischen Mittelmeer und Jordan", hat das erste trimediale Blog "Israel-Palästina" mitbegründet und tweetet zu Nahost unter @rc_schneider.

Seit zwei Jahren  hat er einen Lehrauftrag an der Deutschen Journalisten Schule in München inne.

Auszeichnungen für die Fernseharbeit:
Bayerischer Fernsehpreis 2000 (für die 4teilige Dokumentation "Wir sind da! Juden in Deutschland nach 1945")
Bayerischer Fernsehpreis 2009 (für die Reportage "Tage des Schreckens", über den Gaza-Krieg 2008)
Civismedienpreis 2000 (ebenfalls für "Wir sind da!")
Tagesthemen-Award 2007 für eine Reportage aus einer Kassam-Fabrik des Islamischen Jihad in Gaza
Tagesthemen-Award 2013 für eine Reportage über den Gaza-Krieg 2012
Grimme online-Award 2014 für die Online-Begleitung der 90minütigen ARD Dokumentation "Zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Der neue Nahe Osten" zs. mit Jörg Armbruster.

Die Motivation für seine Arbeit:
Auf seinem Schreibtisch liegt ein Original-Schwellendübel der Rampe von Auschwitz. Sie erinnert ihn an sein Ziel in der Arbeit: "Ich kann mit meinen Filmen, Büchern, Artikeln, Blogs und Tweets sicher nicht die Welt verändern, aber ich kann dafür sorgen, daß nie wieder jemand sagen kann: ’Wir haben von nichts gewußt!’"

Publikationen
  • Bild Wer hat Schuld? wer hat Recht?
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